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Das Magische Theater
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Epic Shit Stories

Real Life Adventures zwischen Flow, Resonanz und echtem Leben -

eine resonanzpädagogische Distribution nach Kulhanek

 

Teil 1 - Für Teilnehmer:innen

 

„Das echte Abenteuer beginnt dort, wo das Leben nicht geplant ist.“

 

Epic Shit Stories ist kein gewöhnlicher Workshop.

Keine langweilige Freizeitgruppe.

Keine Simulation.

Kein „wir reden heute über Gefühle“.

 

Sondern:

  • echtes Leben.

  • echte Abenteuer.

  • echte Geschichten.

 

Hier entstehen:

  • verrückte Ideen,

  • Sehnsüchte,

  • Wünsche,

  • Challenges,

  • besondere Momente,

  • spontane Aktionen,

  • kleine und große Abenteuer.

 

Oder anders gesagt: Epic Shit!

 

Nicht: „nur cool aussehen“.

Sondern: etwas erleben, das man später mit einem fetten Grinsen weitererzählt.

 

 

Was ist ein „Epic Shit Moment“?

 

Ein Moment, der:

  • überraschend,

  • lustig,

  • intensiv,

  • mutig,

  • schön,

  • absurd,

  • wild

 

oder einfach: lebendig ist!

 

Momente, bei denen man plötzlich merkt: „Wow… DAS passiert gerade wirklich.“

 

Was ist eine „Epic Shit Story“?

 

Eine Geschichte, die man erlebt - nicht konsumiert hat.

 

Nicht virtuell.

Nicht gescrollt.

Nicht angeschaut.

 

Sondern: selbst erlebt.

 

Mit echten Menschen.

Mit echten Wellen.

Mit echtem Chaos.

Mit echten Überraschungen.

 

Und manchmal:

  • mitten im Regen,

  • im Wald,

  • am Lagerfeuer,

  • in der Nacht,

  • im Zug,

  • auf einem Berg,

  • im See,

     

oder irgendwo, wo vorher niemand wusste, dass dort gerade Geschichte entsteht.

 

 

Was du mitbringen solltest...

 

Nicht Perfektion.

Nicht Dauer-Motivation.

Nicht besondere Fähigkeiten.

 

Sondern:

  • Offenheit,

  • Neugier,

  • Humor,

  • Lust auf echtes Leben,

     

und die Bereitschaft, auch unerwartete „Wellen“ zu reiten.

 

Denn die besten Geschichten entstehen selten exakt nach Plan!

 

 

So läuft es ab...

 

Gemeinsam entstehen zu Beginn:

  • Ideen,

  • Wünsche,

  • Sehnsüchte,

  • Abenteuer

und mögliche Epic Shit Stories.

 

Diese werden nicht bloß geplant, sondern erzählt – so, als hätten wir sie bereits erlebt.

 

Die Präsentation einer Epic Shit Story beginnt immer mit:

 

„Es war einmal…“

 

Dann erzählen wir:

  • was passiert ist,

  • wie wir erkannt haben, dass das Abenteuer gelungen war,

  • worüber wir gelacht haben,

  • was uns überrascht hat,

  • welche Wellen entstanden sind

und wie sich alles angefühlt hat.

 

Nicht: „Das möchte ich machen.“

Sondern: „Es war einmal…“

 

„.. da haben wir einfach spontan den letzten Zug genommen…

und plötzlich wurde daraus eine der besten Nächte überhaupt.“

 

Oder:

 

„… da wollten wir eigentlich nur ein Lagerfeuer machen…

und plötzlich standen wir mitten im Gewitter und mussten gemeinsam improvisieren…“

 

In diesem Moment des Erzählens entstehen:

  • Vorfreude,

  • innere Bilder,

  • Resonanz,

  • Spannung

 

und oft schon das erste kleine Abenteuer im Kopf.

 

Alle hören die Geschichten aller anderen.

 

Und dabei gilt eine der wichtigsten Regeln von Epic Shit Stories:

 

Keine Geschichte wird ausgelacht, bewertet oder schlecht gemacht.

 

Denn: jde Geschichte erzählt etwas darüber, was einen Menschen bewegt, berührt, interessiert oder lebendig macht.

 

Darum werden alle Geschichten:

  • gehört,

  • gehalten,

  • gewürdigt

  • und respektiert.

 

Nicht jede Geschichte muss für alle gleich spannend sein.

Aber: jede Geschichte darf da sein.

 

Danach wird entschieden, welche Geschichte zuerst aktiv erlebt werden soll.

 

Die Person, die die Geschichte erzählt hat, wird (so sie das auch möchte) zur Hauptfigur des aktuellen Adventures.

 

Und die Gruppe schaut, dass diese Geschichte dann auch richtig gut und vergnüglich ausgeht!

 

 

Jedoch: im echten Leben ereignen sich die Dinge selten so, wie in Erzählungen!

 

Denn: das echte Leben erzeugt auch echte Wellen.

 

Und genau daraus entstehen oft:

  • die lustigsten Situationen,

  • die schönsten Momente,

  • die wildesten Umwege

 

...und die besten Geschichten.

 

Die ursprüngliche Geschichte ist:

  • eine Richtung,

  • ein Möglichkeitsraum,

  • ein Wunschbild.

 

Die echte Geschichte entwickelt sich in der Realität erst im aktiven Prozess des Erlebens.

 

Und oft entstehen dabei:

  • neue Wege,

  • neue Ideen,

  • unerwartete Situationen

 

oder verzweigte Seitenarme der Geschichte, in denen plötzlich auch die Geschichten der anderen Teilnehmer:innen auftauchen.

 

Epic Shit Movements!

 

Das sind:

  • mutige Entscheidungen,

  • spontane Richtungswechsel,

  • legendäre Aktionen,

  • überraschende Ideen,

  • kleine Rettungen,

  • gemeinsames Durchziehen,

 

oder genau der eine epische Moment, der die Geschichte plötzlich echt und wahrhaftig werden lässt.

 

 

Wichtig zu wissen...

 

Auch wenn Abenteuer außerhalb unseres direkten Einflusses entstehen, bleibst du nie alleine.

 

Es gibt:

  • klare Regeln,

  • sichere Rahmen,

  • respektierte Grenzen

 

und Menschen, die aufeinander acht geben!

 

Wer „fällt“, wird nicht beschämt, sondern aufgefangen.

 

Denn: Epic Shit Stories sind kein Wettbewerb, sondern gemeinsames Abenteuer!

 

 
Teil 2-  Für Prozessbegleiter:innen

Epic Shit Stories zwischen Story Telling, Story Dealing Dealing, FlowRiding und emergenter Wirklichkeit

 

Epic Shit Stories versteht sich als resonanzpädagogische Distribution zur Gestaltung ko-kreativer Erlebnisräume im Spannungsfeld zwischen:

  • Story Telling/Dealing,

  • Abenteuerdesign,

  • FlowRiding,

  • Erlebnispädagogik,

  • Resonanz,

  • und emergenter Wirklichkeit.

 

Das Projekt übersetzt zentrale Aspekte resonanzpädagogischer Prozessgestaltung in eine jugendnahe, erlebnisorientierte und stark narrative Abenteuerform.

 

Der bewusst rohe Begriff:

 

„Epic Shit“

 

steht dabei nicht für Chaos oder Grenzüberschreitung, sondern für:

  • erinnerbare Erfahrungen,

  • intensive Resonanzmomente,

  • gemeinsam bewältigte Wellen,

  • und Geschichten, die sich „echt“ anfühlen.

 

 

1. Die Erlebnisgeschichten

 

In der Erstellungsphase entstehen:

  • Ideen,

  • Wünsche,

  • Sehnsüchte,

  • Freuden,

  • Abenteuer,

  • mögliche Lebensmomente

 

...also waschechte Epic Shit Stories.

 

Die Präsentation einer Epic Shit Story beginnt ritualisiert mit:

 

„Es war einmal…“

 

Bereits dieser Einstieg markiert den Übergang vom Wunsch zur

erlebbaren Möglichkeit.

 

Die Geschichte wird bewusst in der Vergangenheitsform erzählt, als wäre sie bereits passiert.

 

Die Teilnehmenden erzählen:

  • was passiert ist,

  • wie sie erkannt haben, dass das Erlebnis gelungen war,

  • welche Wellen entstanden sind,

  • was sie überrascht hat,

  • was schwierig war,

  • und warum die Geschichte „episch“ geworden ist.

 

 

Dadurch entstehen:

  • emotionale Beteiligung,

  • innere Bilder,

  • Resonanz,

  • Orientierung

  • und gemeinsame Möglichkeitsräume.

 

Die Präsentation der Geschichten erfolgt innerhalb eines geschützten Resonanzraumes.

 

Dabei gilt: Keine Geschichte wird bewertet, kommentiert, analysiert oder abgewertet!

 

Die Geschichten werden:

  • gehört,

  • gehalten,

  • gewürdigt

  • und in ihrer Eigenheit respektiert.

 

Die Prozessbegleitung achtet konsequent darauf, dass kein Konkurrenz-, Leistungs- oder Lächerlichkeitsraum entsteht.

 

Denn: die Geschichten repräsentieren häufig:

  • Sehnsüchte,

  • Unsicherheiten,

  • innere Bilder,

  • Hoffnungen,

  • Muträume

  • und persönliche Resonanzfelder.

 

 

Gerade ihre Unterschiedlichkeit erzeugt:

  • Vielfalt,

  • Resonanz,

  • Beteiligung

  • und emergente Gruppendynamik.

 

 

 

2. Die Geschichten schweben im Raum

 

Alle Teilnehmenden hören die Geschichten aller.

 

Dadurch kennt die Gruppe:

  • Sehnsüchte,

  • Wünsche,

  • Abenteuerbilder,

  • emotionale Zielräume

  • und mögliche Erlebniswellen der anderen.

 

Sobald eine Geschichte ausgewählt wurde, halten alle Beteiligten diese bewusst im inneren Raum.

 

Wichtig: Die Gruppe versucht nicht, die Geschichte exakt zu reproduzieren.

 

Die ursprüngliche Erzählung dient:

  • als Orientierung,

  • als Sehnsuchtsbild,

  • als emotionaler Kompass,

  • nicht jedoch als starres Drehbuch.

 

Denn:

 

Die wesentlichen Aspekte der Geschichte zeigen sich meist in veränderter Form, wenn die Gruppe:

  • aufmerksam hinschaut,

  • hinhört,

  • hinspürt

  • und offen bleibt.

 

 

Die reale Erlebnis-Welle entwickelt sich erst im Kontakt mit:

  • Menschen,

  • Situationen,

  • Zufällen,

  • Emotionen,

  • Widerständen,

  • Gruppendynamiken

  • und emergenten Prozessen.

 

Die Fähigkeit, diese Veränderungen nicht als Scheitern, sondern als Teil des eigentlichen Adventures zu verstehen, bildet einen zentralen Kern des FlowRidings innerhalb von Epic Shit Stories.

 

3. Die Hauptfigur der Geschichte

 

Die Autorin oder der Autor der gewählten Geschichte wird zur Hauptfigur des aktuellen Adventures.

 

Das gemeinsame Ziel lautet:

Die Person soll die Geschichte am Ende mit einem Lächeln erzählen können.

 

Die Gruppe unterstützt daher aktiv:

  • das Gelingen,

  • die Erlebnisqualität,

  • die Sicherheit,

  • und die Resonanz der Hauptfigur.

 

Dadurch entstehen:

  • Mitverantwortung,

  • Beteiligung,

  • Beziehung

  • und gemeinschaftliches Abenteuerdesign.

 

4. Seitenarme der Geschichte

 

Obwohl eine Geschichte im Mittelpunkt steht, wirken die anderen Geschichten weiter.

 

Sie bleiben:

  • im Raum,

  • im Bewusstsein,

  • und in den inneren Bildern der Beteiligten erhalten.

 

 

Dadurch entstehen häufig:

  • spontane Nebenhandlungen,

  • neue Ideen,

  • parallele Resonanzräume

  • oder überraschende Seitenarme des Adventures.

 

Nicht selten erleben Teilnehmende plötzlich Elemente ihrer eigenen ursprünglich erzählten Geschichte, obwohl diese gar nicht offiziell ausgewählt wurde.

 

Die Geschichten beginnen sich gegenseitig zu beeinflussen, zu vermischen und

emergent weiterzuentwickeln.

 

Dadurch entstehen oft echte Epic Shit Moments.

 

 

 

5. Pen & Paper vs. Epic Shit Stories

 

Das Konzept ähnelt in vielen Aspekten klassischen Pen-and-Paper-Abenteuern —

mit einem entscheidenden Unterschied.

 

Pen & Paper

 

Der Spielleiter erzeugt die Wellen:

  • Herausforderungen,

  • Wendungen,

  • Überraschungen,

  • und Storybewegungen.

 

Die Spieler:innen reagieren darauf.

 

Epic Shit Stories

 

Hier entstehen die Wellen:

  • durch das reale Leben,

  • Zufälle,

  • Wetter,

  • Menschen,

  • Gruppendynamik,

  • Emotionen,

  • Widerstände,

  • und emergente Prozesse.

 

Die Geschichte entwickelt sich in Echtzeit!

 

 

Die Prozessbegleitung reagiert daher:

  • resonant,

  • improvisierend,

  • schützend,

  • strukturierend

  • und unterstützend.

 

Nicht Kontrolle, sondern lebendige Mitgestaltung steht im Mittelpunkt!

 

 

 

6. FlowRiding als Kernkompetenz

 

Wie beim FlowRiding gilt:

 

Wer sich starr an die ursprüngliche Geschichte klammert, wird oft „von der Welle geworfen“.

 

Die zentrale Kompetenz besteht darin:

  • Balance zu halten,

  • offen zu bleiben,

  • mitzuschwingen,

  • wahrzunehmen,

  • umzudenken

 

... und die reale Situation anzunehmen.

 

Nicht gegen die Wellen kämpfen wir an, sondern lernen, sie zu erkennen und zu meistern.

 

 

 

7. Sicherheit & Rettungsräume

 

Trotz aller Offenheit bleibt Epic Shit Stories ein geschützter Resonanzraum.

 

Die Begleiter:innen sorgen dafür,

dass:

  • Überforderung erkannt wird,

  • Schutzräume vorhanden sind,

  • Grenzen respektiert werden,

  • Sicherheitsregeln gelten

  • und niemand alleine bleibt.

 

Denn: Wer „ins Wasser fällt“, wird aufgefangen, nicht sanktioniert.

 

Dadurch entstehen:

  • Mut,

  • Vertrauen,

  • Exploration

  • und echte Abenteuerfähigkeit.

 

 

 

8. Zielsetzung der Distribution

 

Epic Shit Stories vermittelt nicht bloß einzelne Abenteuer.

 

Es vermittelt ein System, mit dem Menschen gemeinsam immer wieder echte Erfahrungen erzeugen können.

 

Die Teilnehmenden lernen:

  • Abenteuer zu gestalten,

  • Resonanzräume aufzubauen,

  • Herausforderungen gemeinsam zu meistern,

  • emergente Prozesse auszuhalten,

  • Wellen gemeinsam zu reiten

  • und echte Geschichten zu erleben.

 

Nicht virtuell.

Nicht simuliert.

Sondern mitten im echten Leben.

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